Hummus – eine orientalische Spezialität mit einfacher Zubereitung

Hummus ist gesund, nahrhaft und ein einfaches Gericht, das seinen Weg aus dem Orient längst in deutsche Küchen gefunden hat. Es handelt sich hierbei um eine vegane Paste, deren Hauptbestandteil Kichererbsen in pürierter Form sind. In der zeitgenössischen Küche wird das Kichererbsen-Püree mit verschiedenen Gewürzen und Zutaten verarbeitet, wodurch Hummus ganz unterschiedlich schmecken und als Hauptgericht oder Beilage Verwendung finden kann.

Hummus als Trend in der leichten und modernen Küche

Allein die Grundzutat Kichererbsen verfügt über viele gesunde Inhaltsstoffe, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. In pürierter Form sind sie leicht verdaulich und zeigen sich als verträgliche Nahrung, die bei Veganern und Vegetariern aufgrund ihrer Vielfalt besonders beliebt ist. Der hohe Eiweiß- und Eisenanteil unterstreicht die nahrhafte Wirkung, während sich Monofettsäuren, Omega 3 Säuren und Kalzium, Proteine und essenzielle Fettsäuren sowie Vitamin E positiv auf das Wohlbefinden, die Aktivität und Leistungskapazität auswirken. Hummus ist vollständig frei von Zucker und Süßstoffen, wodurch die Speise auf vielerlei Art zubereitet und genossen werden kann. Im Orient werden nahrhafte Hauptspeisen, aber auch Süßspeisen auf Basis von pürierten Kichererbsen, sorgfältig gewählten Gewürzen und weiteren gesunden Zutaten hergestellt. Eine kleine Menge Knoblauch und Zitrone verfeinern zum Beispiel das Aroma und wirken sich positiv auf die Entgiftung des Körpers aus. Ob mit Gemüse oder Falafel, in Kombination mit Fleisch oder Brot, die zähe vegane Paste eignet sich für alle orientalischen Speisen, die Sie individuell und nach Ihrem persönlichen Geschmack zubereiten möchten. Ein Vorteil der Kichererbsen ist ihre Geschmacksneutralität, durch die Sie beim Würzen freie Hand haben und die Aromen fokussieren können, die Sie am liebsten mögen und in Ihrem Hauptgericht oder dem Dessert verwenden möchten.

Warum ist Hummus gesund?

In Kombination mit Hummus ist immer von der gesunden Küche die Rede. Wie kommt das und welche Vorteile erhalten Sie, wenn Sie sich für die leckere und durchaus gesunde vegane Paste entscheiden? Als Vegetarier oder Veganer haben Sie die Gewährleistung, sich vollständig frei von tierischen Fetten zu ernähren und der Problematik einer Mangelernährung vorzubeugen. Als Sportler benötigen Sie größere Mengen Eiweiß und Proteine, die Sie im Hummus ganz automatisch auf Ihren Speiseplan integrieren. Möchten Sie abnehmen, bietet sich Hummus als diätische Ernährung an und sorgt für die Anregung Ihres Stoffwechsels. Durch den hohen Nährwert essen Sie weniger, fühlen sich leichter und beschwingter, ohne ein stetiges Hungergefühl zu verspüren. Die können das Püree vielseitig zubereiten und es zum Beispiel mit pürierten Auberginen, Zucchini oder anderem Gemüse mischen und verschiedene Gewürze verwenden. Am gesündesten ernähren Sie sich, wenn Sie Ihren Hummus zu Hause zubereiten und auf fertige Angebote aus dem Bio-Supermarkt verzichten. Vor allem im Zuge einer Diät empfiehlt es sich, die selbstständige Zubereitung zu wählen und so zu vermeiden, dass die positiven und gesundheitsfördernden Eigenschaften der veganen Paste durch zu viele Zusätze und Geschmacksverstärker minimiert werden.

Was gehört in einen lecker orientalischen Hummus?

Hummus mit Paprika

Hummus mit Paprika

Die wichtigste Zutat sind Kichererbsen, die Sie fein oder auf Wunsch gröber pürieren und in eine Schüssel geben. Um eine pürierbare Konsistenz zu erzielen, weichen Sie die getrockneten Kichererbsen über Nacht in Wasser ein. Alternativ eignen sich auch Kichererbsen aus der Dose, die allerdings über einen stärkeren Eigengeschmack verfügen und sich daher vor allem in der Zubereitung von Süßspeisen nur bedingt empfehlen. Im arabischen und türkischen Raum gehört dieses Püree zu den meisten Hauptspeisen und wird sowohl zu Fleisch und Gemüse, aber auch in süßer Rezeptur als Dessert verzehrt. Wenn Ihr Hummus orientalisch schmecken und an die Originalrezepte angelehnt sein soll, ist Ihre Orientierung auf orientalische Gewürze die richtige Entscheidung. Auch Knoblauch und Zitrone verleihen der Paste eine würzige und exotische Note, ohne dass Sie auf die vielseitigen Kombinationen mit verschiedenen Beilagen verzichten müssen.

Der klassische Hummus besteht ausschließlich aus Kichererbsen, dem Saft oder Abrieb einer Zitrone, aus Knoblauch und gesundem Olivenöl. Zusätzlich wird im Orient mit Tahini, einer Paste aus Sesam gearbeitet. Diese verleiht dem Gericht den typisch nussigen Geschmack, ist aber auch sehr gehaltvoll. Wenn Sie Hummus auf Ihrem gesunden diätischen Speiseplan haben, können Sie die Sesampaste aussparen und sich primär auf die Zutaten ohne Tahini beziehen. Mit natürlichen Gewürzen müssen Sie nicht sparsam umgehen, sondern können experimentieren und sich zum Beispiel für eine Brise Kreuzkümmel, ein wenig Oregano, Paprika oder Chilis und frische Zwiebeln entscheiden. Damit der Hummus seinen pastigen Charakter beibehält, sollten Sie größere Zutaten ebenfalls pürieren und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Ist Ihr Hummus ein wenig zu zäh geraten, können Sie die Konsistenz mit einem kleinen Schuss Olivenöl ändern.

Muss es unbedingt selbst hergestellter Hummus sein?

Wie bei allen Gerichten ist auch der in Ihrer Küche hergestellte Hummus natürlich schmackhafter und gezielt auf Ihre kulinarische Vorliebe abgestimmt. Sie kennen die Zutaten, können diese frei wählen und Ihr Gericht ganz nach dem eigenen Geschmack zubereiten. Im gut sortierten und vielseitigen Bio-Markt gibt es fertig hergestellten Hummus, der allerdings nicht immer frei von unnötigen Zusatzstoffen ist und auch in der Würze nicht unbedingt Ihren Geschmack treffen muss. Haben Sie die erste Bekanntschaft mi diesem Gericht im türkischen oder arabischen Restaurant gemacht und sind begeistert, empfiehlt sich ein türkischer oder arabischer Supermarkt, in dem Sie originalen Hummus kaufen können. Die Herstellung ist ohne großen Aufwand möglich, wodurch Sie überhaupt nicht auf ein Fertigprodukt zurückgreifen müssen. Die am Vorabend eingeweichten Kichererbsen verarbeiten Sie für Ihren Hummus in weniger als einer halben Stunde und kreieren ein Gericht, das sich gezielt an Ihrem Geschmack orientiert und garantiert frisch ist.

Tipp: Hummus auf dem diätischen Speiseplan sollte immer selbst gemacht werden. Die nahrhafte Speise ist ohne manuelle Zugabe von Zucker vollständig zuckerfrei und enthält obendrein keine Fette, die Ihren Diätplan durcheinander bringen können. Bei industriell hergestelltem Hummus haben Sie diese Gewährleistung nicht.

hummus_rezepte_buch

Wozu kann man Hummus essen?

Seien Sie kreativ! Es gibt praktisch kein Gericht, das nicht zu Hummus passt. Denn wie Ihre orientalische Spezialität schmeckt, können Sie frei entscheiden. Sie können die vegane Paste sowohl als Dip, als Brotaufstrich oder Beigabe zu Fleisch und Gemüse, aber auch als süße Köstlichkeit zum Eis oder zu frischen Früchten servieren. Wenn Sie sich für einen süßen Hummus zum Dessert entscheiden, verzichten Sie auf den Knoblauch und bereiten die Paste nur mit Zitrone, ein wenig Olivenöl und Sesampaste, sowie einer kleinen Menge Zucker und auf Wunsch Zimt zu.

Der Hauch von Orient wird bei Ihrer Familie sehr gut ankommen und Ihre Gäste begeistern. In der Grillsaison können Sie Hummus ganz einfach zum Salat reichen oder ihn als Alternative zu klassischen Steak- und Würzsaucen auch bei Fleischliebhabern in den Fokus rücken. Probieren Sie aus, welche Würzung Ihnen am besten schmeckt. Dabei lernen Sie die Vielfalt der orientalischen Küche kennen und werden begeistert sein, wie einfach Sie ein ganz neues und sehr gesundes Gericht zubereiten können.