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Hummus schmeckt bitter – die vier Ursachen

Bitterkeit im Hummus ist kein Zufall und meist auch kein Fehler beim Abschmecken. Sie hat vier typische Ursachen, die sich klar auseinanderhalten lassen.

1 Min. Lesezeit

Tahin-Glas, Olivenöl und aufgeschnittene Knoblauchzehe als Ursachen für Bitterkeit
Dieses Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Inhalt dieses Beitrags
  1. Das Tahin
  2. Das Olivenöl
  3. Der Knoblauch
  4. Die Kichererbsen
  5. Häufige Fragen

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Bitterkeit im Hummus ist kein Zufall und meist auch kein Fehler beim Abschmecken. Sie hat vier typische Ursachen, die sich klar auseinanderhalten lassen.

Das Tahin

Die häufigste Ursache. Tahin aus ungeschältem Sesam ist von Natur aus deutlich bitterer als solches aus geschältem.

Ranziges Tahin ist die zweite Variante. Sesam hat einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und wird bei Wärme schnell ranzig. Probiere das Tahin immer pur, bevor es in den Mixer geht.

Gutes Tahin ist hell, fließt vom Löffel und schmeckt nussig mit nur leichter Bitternote. Öffne Gläser stets im Kühlschrank aufbewahren.

Das Olivenöl

Natives Olivenöl extra enthält Polyphenole, die unter Scherkräften bitter werden. Wird es lange mitgemixt, verstärkt sich das erheblich.

Lösung: Öl nie mitmixen, sondern nur am Schluss unterrühren oder erst auf dem fertigen Hummus verteilen.

Sehr kräftige, grüne Öle sind hier besonders anfällig. Ein mildes Öl ist für Hummus die sicherere Wahl.

Der Knoblauch

Roher Knoblauch entwickelt beim Stehen scharfe und bittere Noten, besonders wenn der grüne Keim in der Mitte mitverarbeitet wurde.

Entferne den Keim vor dem Mixen. Bei älterem Knoblauch ist er deutlich ausgeprägt.

Wer es milder mag, legt den Knoblauch zehn Minuten in Zitronensaft. Die Säure entschärft die scharfen Verbindungen.

Die Kichererbsen

Zu lange gekochte oder angebrannte Kichererbsen bringen Röstbitterkeit mit.

Auch Kochwasser, das stark eingekocht ist, konzentriert Bitterstoffe. Nutze frisches Wasser oder Eiswasser zum Verdünnen.

Häufige Fragen

Kann ich bitteren Hummus noch retten?

Teilweise. Etwas Süße wie ein halber Teelöffel Ahornsirup und zusätzlicher Zitronensaft überdecken leichte Bitterkeit. Bei ranzigem Tahin hilft nichts mehr.

Warum wird Olivenöl im Mixer bitter?

Die Scherkräfte setzen Polyphenole frei, die als bitter wahrgenommen werden. Deshalb Öl immer nur unterrühren.

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Themen: Fehler beheben, Tahin, Küchenpraxis